AELF Ingolstadt unterstützt Einkommenskombination
Landerlebnisreisen präsentieren sich im Bayerischen Landtag

Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Staatssekretärin für Kultus Anna Stolz

Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Ingolstadt hat vielfältige Aufgaben - eine davon sind Landerlebnisreisen. Sabine Biberger vom AELF betont: "Ich bin bayernweite Ansprechpartnerin, beauftragt vom Staatsministerium. Ich plane und organisiere Qualifizierungen, zum Beispiel zum Thema Busgruppen, mache die Führungsabnahme auf den Höfen und betreue den Verein Landerlebnisreisen Bayern."

Im Dezember 2019 kümmerte sich Biberger mit dem Verein um eine besondere Veranstaltung: einen Infotag für den Austausch zwischen Erzeugern von landwirtschaftlichen Produkten und Verbrauchern im Bayerischen Landtag.
Landtagspräsidentin Ilse Aigner hieß die Gäste willkommen: "Die Landwirtschaft braucht die Anerkennung aus der Gesellschaft – und Sie von Landerlebnisreisen machen deutlich, dass diese Anerkennung verdient ist!". Der Verein präsentiere den Bauernhof als Werkstatt, als Ort der Lebensmittelerzeugung: kreativ, vielfältig und vor allem authentisch. So werde neben der Kundennähe auch die Kundenbindung vorangetrieben.
Austausch zwischen Erzeuger und Verbraucher wertvoll
Elisabeth Stiglmaier, Vorsitzende des Landerlebnisreisen Bayern e. V., bekräftigte: "Die Besucher wollen sehen, wie Landwirtschaft funktioniert." Die Menschen ziehe es immer mehr in die Städte und Ballungsräume, so gehe der Kontakt zu den Erzeugern unserer Lebensmittel verloren. Auch sinke die Zahl der Höfe, weil die Betriebe immer effizienter werden müssen, um mit der Konkurrenz mithalten zu können. Beispielsweise ernährte ihrer Aussage nach 1950 ein Landwirt noch 10 Verbraucher, heute ernährt er 155 Verbraucher. Ein weiterer Punkt sei die Unsicherheit der Verbraucher durch berichtete Missstände.
Neues Verständnis von und für Landwirtschaft
"Dabei werden im Sinne der ökologischen Nachhaltigkeit neue, immer höhere Maßstäbe angelegt", hält die Landtagspräsidentin dagegen. Sie appellierte an die Verbraucher, ihr Einkaufsverhalten kritisch zu überprüfen, denn höhere Maßstäbe für Erzeugung kosten auch mehr Geld. Es sei wichtig, für Transparenz und Ernährungsbildung zu sorgen. Es solle sowohl ein neues Verständnis von der Landwirtschaft als auch für die Landwirtschaft geschaffen werden.

Ansprechpartnerin

Sabine Biberger
AELF Ingolstadt
Auf der Schanz 43 a
85049 Ingolstadt
Telefon: 0841 3109-321
Fax: +49 841 3109-444
E-Mail: poststelle@aelf-in.bayern.de

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